Ferienhaus Völkle - Ferienwohnungen
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Hinterzarten im Hochschwarzwald

 


 

Gastaufnahmebedingungen Ferienhaus Völkle

und der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG)

      

Gastaufnahmebedingungen

   

Die nachfolgenden Bedingungen werden, soweit   wirksam vereinbart, Inhalt des im Buchungsfall zwischen dem Gast   und dem Gastgeber/HTG zu Stande kommenden   Gastaufnahme/Beherbergungsvertrags und regeln ergänzend zu den   gesetzlichen Vorschriften das Vertragsverhältnis zwischen dem   Gast und dem Gastgeber. Bitte lesen Sie diese Bedingungen daher   sorgfältig durch.

   

1. Vertragsabschluss

   

1.1.  Mit der Buchung bietet der Gast,   gegebenenfalls nach vorangegangener unverbindlicher Auskunft des   Gastgebers über seine Unterkünfte und deren aktuelle   Verfügbarkeit, dem Gastgeber den Abschluss des   Gastaufnahmevertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebots   sind die Beschreibung der Unterkunft und die ergänzenden   Informationen in der Buchungsgrundlage (z.B. Ortsbeschreibung),   soweit diese dem Gast bei der Buchung vorliegen.    

   

1.3. Die Buchung des Gastes kann auf allen   vom Gastgeber angebotenen Buchungswegen, also mündlich,   schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg   (E-Mail, Internet) erfolgen. Bei elektronischen Buchungen wird dem   Gast der Eingang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg   bestätigt.

   

1.4. Der Vertrag kommt mit dem Zugang der   Annahmeerklärung (Buchungsbestätigung) des Gastgebers zustande.   Die Annahmeerklärung bedarf keiner bestimmten Form, so dass auch   mündliche und telefonische Bestätigungen für den Gast und den   Gastgeber rechtsverbindlich sind.

   

1.5. Im Regelfall wird der Gastgeber bei   mündlichen oder telefonischen Buchungen eine schriftliche   Ausfertigung der Buchungsbestätigung an den Gast übermitteln.   Die Rechtswirksamkeit des Gastaufnahmevertrages hängt bei solchen   Buchungen jedoch nicht vom Zugang der schriftlichen Ausfertigung   der Buchungsbestätigung ab.

   

1.6. Nimmt der Gastgeber auf entsprechende   Anfrage des Gastes keine verbindliche Buchungsbestätigung vor,   sondern unterbreitet dem Gast seinerseits ein verbindliches   Angebot, so kommt der Vertrag rechtsverbindlich zu Stande, wenn   dem Gastgeber die Annahmerklärung des Gastes ohne Erweiterungen,   Einschränkungen oder sonstigen Änderungen innerhalb einer vom   Gastgeber hierfür gegebenenfalls im Angebot angegebenen Form und   Frist zugeht.

   

Gastaufnahme-   und Vermittlungsbedingungen

   

2. Zahlung

   

2.1. Die Fälligkeit von Anzahlung und   Restzahlung richtet sich nach der mit dem Gast oder dem   Auftraggeber getroffenen und in der Buchungsbestätigung   vermerkten Regelung. Ist eine besondere Vereinbarung nicht   getroffen worden, so ist der gesamte Unterkunftspreis   einschließlich der Entgelte für Nebenkosten und Zusatzleistungen   zum Aufenthaltsbeginn zahlungsfällig und an den Gastgeber zu   bezahlen.

   

2.2. Der Gastgeber kann nach   Vertragsabschluss eine Anzahlung verlangen. Sie beträgt, soweit   im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist, 20% des Gesamtpreises   der Unterkunftsleistung und gebuchter Zusatzleistungen. Bei   ausländischen Gästen wird immer eine Anzahlung fällig.    

   

2.3. Erfolgt durch den Gast eine   vereinbarte Anzahlung trotz Mahnung des Gastgebers mit   Fristsetzung nicht oder nicht vollständig, so ist der Gastgeber,   soweit er selbst zur Erbringung der vertraglichen Leistungen   bereit und in der Lage ist und soweit kein gesetzliches oder   vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Gastes besteht,   berechtigt, vom Vertrag mit dem Gast zurückzutreten und diesen   mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 6 dieser Bedingungen zu   belasten.

   

3.Rücktritt und Nichtanreise

   

3.1. Im Falle des Rücktritts bleibt der   Anspruch des Gastgebers auf Bezahlung des vereinbarten   Aufenthaltspreises einschließlich des Verpflegungsanteils und der   Entgelte für Zusatzleistungen, bestehen. Der Gastgeber hat sich   im Rahmen seines gewöhnlichen Geschäftsbetriebs, ohne   Verpflichtung zu besonderen Anstrengungen und unter   Berücksichtigung des besonderen Charakters der gebuchten   Unterkunft (z. B. Nichtraucherzimmer, Familienzimmer) um eine   anderweitige Verwendung der Unterkunft zu bemühen.

   

3.2. Der Gastgeber hat sich eine   anderweitige Belegung und, soweit diese nicht möglich ist,   ersparte Aufwendungen anrechnen zu lassen.

   

3.3. Nach den von der Rechtsprechung   anerkannten Prozentsätzen für die Bemessung ersparter   Aufwendungen, hat der Gast, bzw. der Auftraggeber an den Gastgeber   die folgende Beträge zu bezahlen, jeweils bezogen auf den   gesamten Preis der Unterkunftsleistungen (einschließlich aller   Nebenkosten), jedoch ohne Berücksichtigung etwaiger Abgaben für   Kurtaxe:

   

Bei Ferienwohnungen/Unterkünften

   

ohne Verpflegung: 90%

   

Bei Übernachtung/Frühstück: 80%

   

Bei Halbpension: 70%

   

Bei Vollpension: 60%

   

3.4. Dem Gast/dem Auftraggeber bleibt es   ausdrücklich vorbehalten, dem Gastgeber nachzuweisen, dass seine   ersparten Aufwendungen wesentlich höher sind, als die vorstehend   berücksichtigten Abzüge, bzw. dass eine anderweitige Verwendung   der Unterkunftsleistungen oder sonstigen Leistungen stattgefunden   hat. Im Falle eines solchen Nachweises sind der Gast, bzw. der   Auftraggeber nur verpflichtet, den entsprechend geringeren Betrag   zu bezahlen.

   

­­­3.5. Der Abschluss einer   Reiserücktrittskostenversicherung wird dringend empfohlen.

   

3.6. Die Rücktrittserklärung ist aus   buchungstechnischen Gründen an den Gastgeber, nicht an die HTG zu   richten und sollte im Interesse des Gastes schriftlich erfolgen.

      

4. Pflichten des Kunden, Kündigung durch den   Gastgeber

   

4.1. Der Gast ist verpflichtet,   auftretende Mängel und Störungen unverzüglich dem Gastgeber   anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Eine Mängelanzeige, die nur   gegenüber Dritten erfolgt, ist nicht ausreichend. Unterbleibt die   Mängelanzeige schuldhaft, können Ansprüche des Gastes ganz oder   teilweise entfallen.    

   

4.2. Der Gast kann den Vertrag nur bei   erheblichen Mängeln oder Störungen kündigen. Er hat zuvor dem   Gastgeber im Rahmen der Mängelanzeige eine angemessene Frist zur   Abhilfe zu setzen, es sei denn, dass die Abhilfe unmöglich ist,   vom Gastgeber verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch   ein besonderes, dem Gastgeber erkennbares Interesse des Gastes   sachlich gerechtfertigt ist oder aus solchen Gründen dem Gast die   Fortsetzung des Aufenthalts objektiv unzumutbar ist.

   

5. Haftungsbeschränkung

   

Der Gastgeber haftet nicht für   Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die während   des Aufenthalts für den Gast/Auftraggeber erkennbar als   Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B.   Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen usw.).   Entsprechendes gilt für Fremdleistungen, die bereits zusammen mit   der Buchung der Unterkunft vermittelt werden, soweit diese in der   Ausschreibung, bzw. der Buchungsbestätigung ausdrücklich als   Fremdleistungen gekennzeichnet sind.    

   

6. Verjährung

   

6.1. Vertragliche Ansprüche des   Gastes/Auftraggebers gegenüber dem Gastgeber oder der HTG aus der   Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit   einschließlich vertraglicher Ansprüche auf Schmerzensgeld, die   auf deren fahrlässiger Pflichtverletzung oder einer vorsätzlichen   oder fahrlässigen Pflichtverletzung ihrer gesetzlichen Vertreter   oder Erfüllungsgehilfen beruhen, verjähren in drei Jahren. Dies   gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die   auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Gastgebers,   bzw. der HTG oder auf einer ­vorsätzlichen oder grob   fahrlässigen Pflichtverletzung von deren gesetzlichen Vertreter   oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

   

6.2. Alle übrigen vertraglichen Ansprüche   verjähren in einem Jahr.    

   

6.3. Die Verjährung nach den vorstehenden   Bestimmungen beginnt jeweils mit dem Schluss des Jahres, in dem   der Anspruch entstanden ist und der Gast/Auftraggeber von   Umständen, die den Anspruch begründen und dem Gastgeber, bzw.   der HTG als Schuldner Kenntnis erlangt oder ohne grobe   Fahrlässigkeit erlangen müsste. Fällt der letzte Tag der Frist   auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Erklärungsort staatlich   anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines   solchen Tages der nächste Werktag.

   

6.4. Schweben zwischen dem Gast und dem   Gastgeber, bzw. der HTG Verhandlungen über geltend gemachte   Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist   die Verjährung gehemmt bis der Gast oder der Gastgeber, bzw. die   HTG die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die   vorbezeichnete Verjährungsfrist von einem Jahr tritt frühestens   3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

   

7. Rechtswahl und Gerichtsstand

   

7.1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen   dem Gast, bzw. dem Auftraggeber und dem Gastgeber, bzw. der HTG   findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Entsprechendes   gilt für das sonstige Rechtsverhältnis.

   

7.2. Der Gast, bzw. der Auftraggeber,   können den Gastgeber, bzw. die HTG nur an deren Sitz verklagen.

   

7.3. Für Klagen des Gastgeber, bzw. der   HTG gegen den Gast, bzw. den Auftraggeber ist der Wohnsitz des   Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Gäste, bzw. Auftraggeber,   die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder   privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohn-/Geschäftssitz   oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren   Wohn-/Geschäftssitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt   der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der   Sitz des Gastgeber vereinbart.

   

7.4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten   nicht, wenn und insoweit auf den Vertrag anwendbare, nicht   abdingbare Bestimmungen der Europäischen Union oder andere   internationale Bestimmungen anwendbar sind.

   

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